• Für Februar 2018
  • Für Oktober 2017 I
  • for all time I
  • Für September 2017 I
  • Für Juli 2017 III
  • Für Juli 2017 II
  • Für Juli 2017 I
  • Für Juni 2017 I
  • Für Juni 2017 III
  • Für Juni 2017 II
  • Für Mai 2017 I
  • Für April 2017 II
  • Für April 2017 I
  • Für März 2017 II
  • Für März 2017 I
  • PROGRESS-Berlinale-Empfang 2017
  • Für Februar 2017 II
  • Für Februar 2017 I

Religionsjubiläum - 170 Jahre Gottseibeiuns

170 Jahre Kommunistisches Manifest. Bitte nicht mit "Das Kapital" verwechseren. Karl Marx' und Friedrich Engels' ganz und gar brillante und überaus einflussreiche Schrift wurde im Februar 1848 in London erstmals veröffentlicht. Ein neues Buch der Bücher war in der Welt.
Machen Sie sich ein Bild! Das Higlight des Clips kommt ganz am Ende.

"Und die Bibel hat doch recht" hieß ein Sachbuchbestseller aus den 1950er Jahren. Das war im seinerzeit kapitalistischen "Westen". Die Zahl derer, die das glaubten und aktuell glauben, die ist immens groß. Kann/soll das auch für das Manifest und Das Kapital gelten?!  Karl Marx hat doch recht - wer die Welt heute anschaut, ist versucht, dem zuzustimmen.

Die Mittel mit denen im "Osten" der Kirche "Kommunismus" Geltung verschafft wurde, sind spätestens zum Ende der 1980er Jahre auch dort als systemimmanente Schikane und Repression wahrgenommen und empfunden worden. Meinungsfreiheit, Reisefreiheit und,  -ja- ,  auch  hauptsächlich Konsumfreiheit strahlten damals am ideologischen Firmament. Heute sind daraus blühende Landschaften unter blassem, wolkenverhangenem Himmel geworden.  Is there something new to believe in? Oder die alten Speisen neu würzen...

Fragen Sie nach unserem Filmmaterial.


SPUTNIK - 60 Jahre Signale aus dem All

Die Namensgebung "Sputnik" hätte zutreffender nicht sein können.  Informationsübermittlung weltweit, -immer schneller und präziser- , ist der Menschheit inzwischen ständiger und treuer  "Weggefährte, Begleiter".  Ungezählte Satelliten ziehen auf Ihren Umlaufbahnen um die Erde oder in Richtung des "Great wide open". Am 04.10.1957 startete der erste Meldegänger bis in 1.000 Kilometer Höhe. Ein Anfang war gemacht....

Machen Sie sich ein Bild! Schauen Sie die seinerzeitigen Empfangsstationen, die technischen Geräte an - schier unglaublich.

 

Weltraumtourismus ist heute eine realistische Option. Raumsonden sind Milliarden von Kilometern von der Erde entfernt und senden. "Völker hört die Signale" in ganz neuem Sinn. Segen und Fluch zugleich. Sehen Sie bitte hierzu auch in der gleichen Rubrik den Beitrag "Für Februar I".

Fragen Sie uns nach unserem Filmmaterial.


Vollbad - Sauber soll es sein!

1 x pro Woche! Das galt bis in die 1970er Jahre als deutsch-deutsche, hygienische Minimumregel. War keine Wanne zur Hand, dann gab es in der DDR das Schrankbad.

Machen Sie sich ein Bild! Achten Sie auf die Bekleidung. Es gibt ein Schürzenhighlight!

 

Platzsparende Multifunktionalität. Tugend aus der Not! Ob irgendwo wohl noch ein Schrankbad gebrauchsfähig und in Betrieb ist?

Fragen Sie uns nach unserem Filmmaterial.


Besuch in der "alten Heimat" - vor 30 Jahren

Ja, es gab sie mal: zwei Deutsche Staaten. Und man kam auf Besuch.

Machen Sie sich ein Bild! Highlight im Clip ist ein wirklich froh gelöster, heiterer Gesichtsausdruck von Erich Honecker.
Helmut Kohl machte Mine....

 

Körpersprache und Mimik von Honecker, Kohl, Lafontaine und Strauß sind eine eigene Betrachtung wert.
...."von deutschem Boden".... Die Kriegszeiten waren und blieben seinerzeit glücklicherweise kalt. Sagen wir überwiegend und sagen wir in Europa. Die Erinnerung an die Hitzewellen 1914-1918 und 1939-1945 waren 1987 noch frisch genug.

Heute? Waffenstillstand? Vorübergehend?

Fragen Sie nach unserem Filmmaterial.


SFX - Ausbau vor 60 Jahren....

Menschen, Flughäfen, Sensationen!

Machen Sie sich ein Bild! Hören und Sehen Sie das Highlight im Clip! O-Ton: "Schon seit geraumer Zeit sind deshalb Erweiterungsbauten im Gange".

 

Manche sagen, Willy Brandt sei (auch) ein Träumer gewesen. Erst mal nix Schlechtes. Der Traum vom Fliegen, Abheben und Landen von und auf einem Flughafen, der nach ihm benannt werden soll/wird?! Aber seien wir realistisch...

Fragen Sie uns nach unserem Filmmaterial.


 „Freie Fahrt für freie Bürger“ | Führerschein – Fahrerlaubnis  | Verkehrserziehung Deutsch-Deutsch

Punkte. Flensburg . Hilfts?

Machen Sie sich ein Bild! Sehen Sie das Highlight im Clip! Es ist ein ungläubiges Kopfschütteln! Passt immer, wenn jemand nur "Bahnhof" versteht...

 

In der DDR gab es Stempel  in die  Berechtigungskarte. Die war beim Autofahren neben der „Pappe“ immer mitzuführen. Mit einer Gesetzesverabschiedung vor 60 Jahren nahm die Überwachung/Reglementierung der Führerscheininhaber auch in der BRD ihren Anfang. Heute heißt die Behörde Fahreignungsregister.

Fragen Sie uns nach unserem Filmmaterial.


65 Jahre Kasernierte Volks-Polizei

Hört man heute die Abkürzung KVP, wird hauptsächlich an „Kontinuierlicher Verbesserungsprozess“  gedacht. Kleine Schritte zur Steigerung von Wettbewerbsfähigkeit.

Machen Sie sich ein Bild! Sehen Sie das Highlight im Clip! Es sind die Flugzeugattrappen aus Sperrholz.

Was in der Bundesrepublik ab 1950 Dienstgruppen und der Bundesgrenzschutz gewesen waren, das war in der DDR ab Juli 1952 die KVP.  Eine Organisation, die wie ihre westdeutschen Geschwister,  offizieller, militärischer Wiederbewaffnung als Platzhalter und Vorläufer diente. Bundeswehr und NVA hießen sie dann ab 1955, bzw. 1956. Schutt, Ruinen und Asche  vom 1945 endlich verlorenen Krieg waren seinerzeit, vor allem in den deutschen Städten, noch reichlich da. Gleichwohl, sieben Jahre waren seither gerade mal vergangen: da musste es doch ETWAS geben, das bedroht war und,  -nicht allein-, notfalls den Strukturen und den Mitteln eines Militärs bedurfte. Was war diese ETWAS doch gleich noch mal? Den Nachgeborenen wird berichtet, es soll sich auf der einen Seite um Demokratie und soziale Marktwirtschaft gehandelt haben. Errungenschaften und die Ziele des Sozialismus standen auf der anderen Seite. Und das war so ernst, wie man es sich heute kaum vorstellen mag und kann.

Schützen, Sichern, Verteidigen – das war in beiden deutschen Staaten Doktrin. Vom Erobern oder beim Erobern Helfen war damals öffentlich noch keine  Rede. Ärmel aufkrempeln, aufbauen – das geht  immer.

 

Haben Sie die phantastischen KAELBLE Zugmaschinen gesehen? Gute Ausrüstung ist (oft auch) Voraussetzung für Erfolg. Bis 1989 bestand ein Erfolg der militärischen Organisationen beider deutscher Staaten darin, dass sie, -außer bei logistischen Hilfsdiensten innerhalb der jeweiligen Verteidigungsbündnisse-, in keinem internationalen Konflikt „Flagge“ haben zeigen müssen.

Fragen Sie uns nach unserem Filmmaterial.


Vor 35 Jahren: NATO-Gipfel vom 09.06.1982 bis 11.06.1982 in Bonn

16 Natostaaten - 16 Regierungschefs. So viele Länder gehörten vor 35 Jahren dem Verteidigungsbündnis an und sie trafen sich in Bonn. Auf der Agenda stand Sicherheit. Die Lage seinerzeit wie heute: ernst und bedrohlich. Warschauer Pakt versus NATO. Wenn ihr nicht abrüstet, dann rüsten wir auf. Das Folterbesteck zeigen und den Worten Taten folgen lassen. Das war Basissound beim Bonner Gipfel. Wer erinnert sich noch an Pershing II, Cruise Missiles oder SS 20? Allesamt waren (sind) sie Trägerraketen für nukleare Sprengköpfe. Reichlich Overkillkapazität auf beiden Seiten. Damals wie heute. Frieden durch Abschreckung.  Schurke war (ist) immer die jeweilig andere Partei/Seite.

Dagegen gab es in der alten Bundesrepublik und seiner Hauptstadt weithin sichtbaren Protest. Eine Stationierung der todbringenden Werkzeuge sollte verhindert werden. Die einen sagen, es sollen 350.000 Teilnehmer gewesen sein. Andere sprechen von einer halben Million Friedensdemonstranten im Bonner Hofgarten. Sie forderten: Frieden schaffen - ohne Waffen!

Machen Sie sich ein Bild!

 

„Schwerter zu Pflugscharen“  - „Nie wieder Krieg“ . Wer will da widersprechen? Oder verkennen solch große Ziele, nämlich Frieden und Gewaltlosigkeit, den wahren, eigentlich menschlichen Charakter? Ist Krieg tatsächlich der Vater aller Dinge?  Falken und Tauben. Sollen sie sich wenigstens auf ein Unentschieden einigen.

  • Aufrüstung sichert Frieden ?!? (Armeen und Waffen sind die eigentliche Friedensbewegung)
  • Kriegsangst  -  Kriegslust
  • Sicherheitspartnerschaften  (einer für alle – alle für einen)
  • Offensive Waffen – Defensive Waffen („Wahl der Waffen“)
  • Eskalation - Deeskalation

 Fragen Sie uns nach unserem Filmmaterial.


DEFA Indianerfilme mit Gojko Mitic

Der zweite von insgesamt 15 DEFA-Indianerfilmen heißt „Chingachgook, die große Schlange“.  Der Stoff ist entlehnt aus Fenimore  Coopers „Lederstrumpf“. Vor 50 Jahren am 25.06.1967 war in Rostock Premiere. 15 mal hieß und heißt in Sachen Indianerfilm die Kinoantwort aus dem Osten Gojko Mitic.  Seine Rollen in den DEFA-Indianerfilmen machten ihn in der DDR zur Identifikationsfigur: heldenhaft unkorrumpierbar,  kämpferisch, im Glauben fest und zudem gut aussehend.

Machen Sie sich ein Bild!

 

Mit Pierre Briece als Winnetou gelangen dem Filmproduzenten Horst Wendtlandt ab 1962 etliche Kinohits in der alten Bundesrepublik. Adaptierte Karl-May-Sujets „amerikanische Frühgeschichte“ zeigten den Apachenhäuptling Winnetou tapfer-mutig und edel gesinnt. Zugleich verkörperte seine Figur Demut und Fügung ins Unausweichliche. Roter Mann gegen weißen Mann. Im Film ritten Lebensart und Wesen der amerikanischen Ureinwohner zum Filmende hin regelmäßig in einen milden, schicksalsergebenen Sonnenuntergang. Long ago and far away.

Die DEFA-Produktionen nahmen im Gegensatz dazu eine konsequent , -hier passen die Wörter einmal-, antiimperialistische, antikapitalistische Erzählperspektive ein. Nach jedem Schlussvorhang geht der Kampf weiter.

  • Genre Western-(Indianer)filme aus Deutschland
  • Indianerkultur als Projektionsfläche natürlichen Lebens
  • Modelle für Virilität

 Fragen Sie uns nach unserem Filmmaterial.


70 Jahre Kunsthochschule Weißensee

Am 14.06.1947 ging es offiziell los. In Weißensee nahm die Hochschule für angewandte Kunst vor 70 Jahren ihre Lehrtätigkeit auf. Handwerkliche Voraussetzungen und Fertigkeiten zur Erschaffung von Kunst und Design vermitteln, erwerben und sich-aneignen. Das stellte für Lehrkörper und Studierende eine Seite der Medaille dar – die andere, nicht unbedingt die Kehrseite, bestand darin: alle Beteiligten konnten, wollten und sollten mit den von ihnen hegestellten Kunstwerken von einem „richtigen“ Klassenstandpunkt aus in eben diesen aufs Beste, Schönste und Wahrhaftigste hineinwirken. 
Wahre Kunst gibt es nur im Sozialismus!? 

Machen Sie sich ein Bild!


Irgendwas Kreatives, mit Medien, Mode, mit Farbe, mit Material, das geformt werden kann- mit Kunst eben, das wollen sie machen/herstellen/erschaffen, die Studierenden der aktuell 11 Studiengänge in Weißensee. Die Kunst und der Mensch – frei sollen sie beide sein!!

  • Kunst und Handwerk
  • Erschaffung  von Schönheit
  • Kunst geht nach Geld
  • Akademisches Kunstverständnis

Fragen Sie uns nach unserem Filmmaterial.


1. Mai

Tag der Arbeit. Kampftag. In Deutschland gesetzlicher Feiertag seit 1933.

Solidarität der abhängig Beschäftigten untereinander und miteinander. Gibt es das heute noch? Gab es das je - so, wie manche Erinnerung es uns erscheinen lässt?  Arbeiterklasse, Klassenbewusstsein muten als Begriffe von Gestern und Vorgestern an. Arbeit und Kapital. Ein Grundkonflikt, der immer wieder neu verhandelt und bewertet werden muss?  

Machen Sie sich ein Bild!

 

Heute ist der 1. Mai für die meisten ein Urlaubstag. Das Kapital geht dorthin, wo ihm zu seiner Vermehrung die besten Bedingungen geboten werden. Gut so? „Alle Maschinen stehen still, wenn Dein starker Arm es will“! Früher, in der ‚guten alten Zeit‘, kam das mitunter vor. Heute? Da fallen an dem einen oder anderen Flughafen schon mal ein paar Flüge aus. Das reicht als Sand im Getriebe um eine höhere Bezahlung + verbesserte Absicherung für eine Berufsgruppe zu bewirken. "Vorwärts immer, rückwärts nimmer"!

  • Solidarität im Bedeutungs- und Strukturwandel
  • Arbeitsbesitzer - Arbeitslose
  • Wer zieht den Karren in welche Richtung?
  • Verteilungsgerechtigkeit - Interessenausgleiche

Fragen Sie uns nach unserem Filmmaterial.


60 Jahre DTSB

Am 28. April wäre der Deutsche Turn- und Sportbund 60 Jahre alt geworden. 1990 ist er zuerst im DSB aufgangen, später dann in 2006 entstand der Deutsche Olympische Sportbund.

Sport bewegt. In Deutschland gibt es wohl kaum jemanden, der den Satz des römischen Satirikers Juvenal "mens sana in corpore sano" (die Sache mit dem gesunden Geist im gesunden Körper) nicht blind unterschreiben würde. Auch wenn es seinerzeit in der Antike nicht so gemeint war, - hierzulande wird physische Fitness gern als Voraussetzung für Gedankenklarheit gedacht. Und das will und wollte organisiert sein. Breitensport und Spitzensport. Ersteres als Ausleseinstrument in Schulen und Betrieben für zweiteres. Staatliche Lenkung für Körperkultur und (Volks)Gesundheit. Die Organisation der einzelnen Verbände als Reservoir für eine hohe Medaillenanzahl bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften. Ausweis für ein überlegenes System und erfolgreiche Politik?

Machen Sie sich ein Bild!

 

Spitze und vielleicht böse Zungen behaupten, bei dem Diktum "Sport ist gesund" soll es sich um einen Basisirrtum des 20. Jahrhunderts handeln. Es kommt wohl auf die Dosis an. Zwischen Winston Churchhills "No Sports" - und sagen wir "pharmazeutischer Leistungsunterstützung" bei jeder Art von Sport tut sich das sprichwörtlich weite Feld auf. Mittendrin beglückende Erinnerungen jedes Einzelnen an aktuelle oder vergangene, eigene sportliche Fertigkeiten (Laufen, Fahradfahren, Schwimmen, u.a.), Identifikation mit  Vereins- oder Nationalmannschaftssiegen inklusive.

  • Spiel und Sport
  • Sportlicher Erfolg = Politischer Erfolg
  • Sport und Leistung
  • Sport als Beförderungs- oder Kompensationsinstrument für...

Fragen Sie uns nach unserem Filmmaterial.


13. April 2017   Eröffnung IGA Berlin

Marzahn-Hellersdorf, in der öffentlichen Wahrnehmung eher für "Platte" bekannt, dürfte bald eher mit Floradüften, Farben und grün-urbanem Leben in Verbindung gebracht werden - und das ist auch gut so! "Ein MEHR aus Farben" möchte und wird sie bieten, die Internationale Garten Ausstellung 2017. Vorerst ist sie bis zum 15. Oktober auf ihrem Kerngelände in Marzahn-Hellersdorf geöffnet. Eine Tourismusattraktion, jedoch nicht nur allein für dieses Jahr. Nachhaltig soll er sein, der Dialog internationaler Gartenkulturen. Mit Seilbahn und Spiellandschaften wird die IGA hoffentlich sehr viele Jahre sehr viele Menschen begeistern. In jedem Fall ist sie eine Aufwertung des Berliner Nordosten.

Die 1. Internationale Gartenbauaustellung fand 1961 in Erfurt statt. Bis heute ist das denkmalgeschützte ega-Gelände ein Besuchermagnet. Ein Besuchermagnet soll die Berliner Ausstellung in jedem Fall ebenfalls werden..

Machen Sie sich Bild!

 

Für die einfach unschlagbare Schrebergarten- und Balkoniendevise, "der Mensch braucht ein Plätzchen - und sei´s auch noch so klein, wo er kann Hacken, Graben, Rechen - wo er kann Herr und Schöpfer sein" waren und sind IGAs beste Inspirations- und Impulsgeber. Jedes "MEHR" an Rückzugsorten und Erholungsarealen mitten in der Stadt ist begrüßenswert. Urban Gardening, grüner Daumen in der Stadt - her damit!

  • Natur: Vorstellungs- und Bedeutungsfelder
  • Ziergarten - Nutzgarten
  • Ausstellungsgegenstand Natur

Fragen Sie uns nach unserem Filmmaterial.


21. März  Sommerzeit-Zeitumstellung

Die Zeit.... Schon Wilhelm Busch wusste: die Zeit, sie läuft im Sauseschritt. Und wir? Der Meister meinte, "wir müssen mit". Am 21. März ist es wieder so weit. Es geht eine ganze Stunde nach vorn. Um 02:00 Uhr in der Frühe ist es mit einem Schlag mal eben gleich 03:00 Uhr.

Machen Sie sich ein Bild!

 

Für zwei Jahre, 1947 bis 1949, gab es zusätzlich zur Sommerzeit noch eine Hochsommerzeit (Mai und Juni) - Ruckzuck wurde die Uhr noch eine weitere Stunde vorgestellt. High Noon war um 14:00 Uhr. Gleiche Zeit in Moskau wie in Berlin. Vorübergehend.

  • Ausnutzung von Tageslicht
  • Energieeinsparung
  • "Natürlicher" Zeitrhythmus

Fragen Sie uns nach unserem Filmmaterial.


19.03.2017  Egon Krenz wird 80

Wer Kindheit und Jugend in der DDR erlebt hat, der kam an der FDJ (Freie Deutsche Jugend), -so oder so-,  nicht vorbei. Von 1974 bis 1983 war Egon Krenz Vorsitzender der FDJ.  Bis zur Wende gehörte er zu den einflussreichsten Persönlichkeiten in der DDR und war letzter SED-Generalsekretär. Auf welches Gelingen, auf welches Misslingen in Bezug auf sein politisches Handeln kann der Jubilar zurückblicken?

Ein Ausschnitt: Die heute 42 bis 82jährigen, die Jahrgänge 1935 bis 1975 aus Ostdeutschland, sie befanden sich unter dem Radar der FDJ und wurden von ihr fürs Erwachsenenleben geschult. Im besten Sinne sozialistische Persönlichkeiten hätten es werden sollen (können) – und wurden sie es? Kann man heute sagen, die PR-Abteilung der SED für Heranwachsende und mit ihr der langjährige Vorsitzende der FDJ, Egon Krenz, hat einem „richtigen“ ideellen Angebot mit „falschen“ Mitteln Wirkung und Geltung verschafft? Zeitigen Egon Krenz und seine FDJ  gute oder weniger gute Langzeitwirkung? Wurde vielleicht doch ganze Arbeit geleistet?

Machen Sie sich ein Bild!

 

Der Takt der FDJ.  Sicher schlägt  auch heute noch so manches Herz nach dessen Rhythmus. So wie viele Herzen der Jahrgänge vor 1935, –und das gilt nach wie vor für ganz Deutschland-  ,das Metronom von Hitlerjugend und BDM in sich tragen.

  •  „Wir geloben es“ - Bindungswirkung kollektiver Eide 
  •   Persönlichkeit und Identität im Kollektiv
  •   Pathos und Phrasen - irgendwas bleibt
  •   Guter Inhalt und schlechte Methode?

Fragen Sie uns nach unserem Filmmaterial.


Dagmar Manzel wird mit Paula Filmpreis geehrt
PROGRESS FILMVERLEIH  Berlinale Empfang 2017

Paula Preisverleihung 2017 an Dagmar Manzel
Paula Preisverleihung 2017 an Dagmar Manzel

Anfänge und Wurzeln der Paula-Preisträger liegen in der ehemaligen DDR. Persönlichkeit, künstlerischer Ausdruck und Wirkung haben dort ihren Ursprung  und bereichern, -nicht erst jetzt- ,  aktuelles Filmschaffen . Am 12.02.2017 wurde die wunderbare Dagmar Manzel mit der von der IHK Berlin gestifteten Paula-Bronzefigur ausgezeichnet. 350 geladene Gäste feierten im Ludwig-Erhard-Haus in Berlins Fasanenstraße einen eher "stillen" Star. In der Theaterwelt ohnehin ganz groß und zusätzlich großartig im Film! Jeder kennt sie, sie ist so gut, eigentlich fast immer brillant - einfach klasse! Aber wer war das doch gleich, die da öfter nicht ganz vorn steht, meist auf dem ersten Platz neben der Hauptrolle? Die, von der oft  für andere, für das Thema, den Hauptdarsteller so ganz und gar unprätentiös, doch so ganz und gar professionell und so ganz und gar großzügig der Edelteppich ausgerollt wird und wurde? Dagmar Manzel: wo mit dem Lob anfangen, wo mit der Anerkennung aufhören? Knut Elstermanns kenntnisreiche, einfühlsame Laudatorenworte über die hervorragende "Facharbeiterin der Kunst" haben es trefflich erzählt. Dagmar Manzel spielt Theater, sie singt und tanzt. Sie spricht Hörbücher ein und sie dreht Filme. Sie macht das alles so gut, dass der heutige Preis lediglich eine Auszeichnung unter vielen ist. Auch hier: sprichwörtliche Vielseitigkeit.

Machen Sie sich ein Bild!

 

Von Kultur und Freundschaft - Haus der Kultur der Sowjetunion

Formal gab es die Sowjetunion über 69 Jahre hinweg. Die DDR hat es -ebenso formal- auf  gute 41 Jahre gebracht.  Ein 70. Jahrestag könnte gefeiert werden, auch wenn beide Staaten so nicht mehr existieren.  In Erinnerung an den 28.02.1947 - Tag der Eröffnung des Haus der Kultur der Sowjetunion.

 

Eine Rückschau auf das „Haus der Kultur der Sowjetunion“, ab 1950 auch „Haus der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft“ in Berlin. Im nach dem II. Weltkrieg restaurierten, ehemaligen Palais Donner und heutigem Palais am Festungsgraben gab es über 40 Jahre hinweg einen Ort, an welchem der Sowjetstaat und der Arbeiter- und Bauernstaat sich gegenseitig mit der Darstellung und Aufführung von Kunst und Kultur einander haben zeigen und näher kommen wollen.

  • Kunst und Kultur als Repräsentationsinstrument
  • Verständigungskatalysator „Musik“ zwischen einander fremden Kulturen
  • Allein der Versuch zählt -- oder Unwahrhaftigkeit von Anfang an
  • Kultur als Diener von Macht-, Sicherheits- und Handelsinteressen

Fragen Sie uns nach unserem Filmmaterial.


13.02.2017  --  Glückwunsch zum 80sten Sigmund Jähn!

„Als Pilot konnte ich dem Angebot, so eine Raumkapsel zu fliegen, einfach nicht widerstehen …“

 

„Und was ich dann sah, war totale Glückseligkeit: Unsere Erde, in leuchtendes Blau gehüllt. Einfach traumhaft“

Ist er Kosmonaut, Astronaut, Raumfahrer – bewegte er sich im All, im Orbit oder Kosmos? Wohl alles zusammen. 1978 war Sigmund Jähn der erste Deutsche, der von ziemlich weit oben, - so rundum aus 250 Kilometern Entfernung -, auf die Erde und auf das dann aus solcher Entfernung sicher recht winzige Deutschland schauen konnte. Held der DDR. Chapeau!

  • Wettlauf unterschiedlicher politisch-wirtschaftlicher Systeme ins All  //  Dynamik und Konkurrenz
  • Nationalgefühl - Nationalstolz DDR // Deutsche Identität(en)
  • Besetzung und Eroberung "neuer Welten" und/oder wisschenschaftliches Erforschen und Erschließen

Fragen Sie uns nach unserem Filmmaterial.