Zur aktuellen Diskussion über Atomenergie in Deutschland: Eine Übersicht der
DEFA-Produktionen zum Thema Atomkraft.
Filmübersicht
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Die sensible Liebesgeschichte Coming out ist am 13.09. um
22.50 Uhr im MDR zu sehen.

Am 18.09. läuft das Musik-Roadmovie flüstern und SCHREIEN in der Gedenkstätte Berliner Mauer.
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Am 16.08. erscheint "The Last Giants" auf DVD und Blu-Ray mit englischen Untertiteln bei KSM
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Zum 75. Geburtstag ihres "Filmvaters" erscheinen Die Kinder von Golzow in einer DVD-Gesamtausgabe mit englischen Untertiteln bei absolutmedien.

Vom Staatsverleih zum privatwirtschaftlich erfolgreichen Medienunternehmen
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Solo Sunny
Spielfilm - DDR, 1979, Farbe, 104 min., FSK: 12
Frauenfilm, Musikfilm, Gegenwartsfilm
Regie Konrad Wolf, Koregie: Wolfgang Kohlhaase
Produzent DEFA-Studio für Spielfilme
Drehbuch Konrad Wolf, Wolfgang Kohlhaase, Beratung: Jutta Voigt Kamera Eberhard Geick Musik Günther Fischer, Musikinterpreten: Günther Fischer, Günther-Fischer-Quintett, Gesang: Regine Doberschütz
Standfotograf Dieter Lück Plakatkunst Gerda Dassing (Uraufführungsplakat), Bernd Krause (Plakatschal), Klaus Herrmann (Wiederaufführungsplakat)
Darsteller
Renate Krößner (Sunny), Alexander Lang (Ralph), Heide Kipp (Christine), Dieter Montag (Harry), Klaus Brasch (Norbert), Ulrich Anschütz (Grafiker), Ursula Braun (Frau Pfeiffer), Michael Christian (Mann bei Sunny), Regine Doreen (Monika), Fred Düren (Arzt), Klaus Händel (Bernd), Hansjürgen Hürrig (Hubert), Olaf Mierau (Udo), Thomas Neumann (Volkspolizist), Rolf Pfannenstein (Ernesto), Johanna Schall (Die Neue), Bernd Stegemann (Detlev), Harald Warmbrunn (Benno Bohne), Hans-Joachim Wiesner (Popel), Uwe Zerbe (Meister), Irmtraud Anschütz (Grafikerin), Duo Gradini (Lawrence und Lu), Molly Sisters (Simone und Silvia Lange), Lothar Warneke (Zapfer)
Synopsis
Sunny lebt solo, aber keineswegs einsam. Als Schlagersängerin vom Berliner Prenzlauer Berg will sie Erfolg. Sie ist es gewöhnt, selbstständig und frei über ihr Leben zu entscheiden. Sunny sucht nach Glück, Anerkennung und menschlicher Bindung. Doch Harry, der Taxiunternehmer, der sie verehrt, der “seine Mark“ macht und ihr materielle Sicherheit bieten könnte, ist nicht der Partner, den sie sucht. Ralph, der Philosoph, den sie zufällig kennen lernt, erwidert ihre tiefe Zuneigung nur halbherzig. In der Band, mit der sie tourt und von der sie finanziell abhängig ist, macht sie sich unbeliebt, als sie Norberts Zudringlichkeiten abweist. Und so muss sie schon bald einer jungen Sängerin weichen, die bereit ist, für ihre berufliche Karriere alles einzusetzen.
Den Nackenschlägen und der Verzweiflung zum Trotz nimmt sie einen erneuten Anlauf und bewirbt sich bei einer jungen Band. Dabei bleibt sie ihrem Lebensanspruch treu: "Ich würde es gern machen. Ich schlafe mit jemandem, wenn es mir Spaß macht. Ich nenne einen Eckenpinkler einen Eckenpinkler. Ich bin die, die bei den Tornados rausgeflogen ist. Ich heiße Sunny."
Renate Krößner erhielt für ihre Rolle 1980 einen Silbernen Bären der Berlinale. Die Sunny war nicht nur für eine Generation von Frauen stilprägend. Mit toller Musik und prägnanten Dialogen ist sie bis heute im Kino erfolgreich. "Solo Sunny" kann wie die Urfassung von "Sommer vorm Balkon" von Andreas Dresen gesehen werden. Beide Protagonistinnen verabschieden ihren Liebhaber nach einer gemeinsamen Nacht kühl: "Is ohne Frühstück!"
"Renate Krößner hat sie gespielt, trotzig und traurig, mit einer Unverzagtheit, die einem immer noch ans Herz greift."
(Fritz Göttler, Süddeutsche Zeitung, 10.09.2009)
Prädikate / Auszeichnungen / Festivals
Prädikat: Besonders wertvoll, Internationale Filmfestspiele Berlin 1980: Silberner Bär für Renate Krößner, FIPRESCI-Preis und Publikumspreis der Berliner Morgenpost, Internationales Filmfestival Chicago 1980: 1. Preis Drehbuch "Goldene Plakette", 40. Internationale Filmfestspiele Berlin 1990: Retrospektive, Internationale Filmfestspiele Berlin 2005: Retrospektive, Internationale Filmfestspiele Berlin 2010: Hommage Wolfgang Kohlhaase