Zur aktuellen Diskussion über Atomenergie in Deutschland: Eine Übersicht der
DEFA-Produktionen zum Thema Atomkraft.
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Die sensible Liebesgeschichte Coming out ist am 13.09. um
22.50 Uhr im MDR zu sehen.

Am 18.09. läuft das Musik-Roadmovie flüstern und SCHREIEN in der Gedenkstätte Berliner Mauer.
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Am 16.08. erscheint "The Last Giants" auf DVD und Blu-Ray mit englischen Untertiteln bei KSM
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Zum 75. Geburtstag ihres "Filmvaters" erscheinen Die Kinder von Golzow in einer DVD-Gesamtausgabe mit englischen Untertiteln bei absolutmedien.

Vom Staatsverleih zum privatwirtschaftlich erfolgreichen Medienunternehmen
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PROGRESS Ausschnitte auf dem neuen Zeitgeschichte-Portal von Spiegel Online
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Berlin - Ecke Schönhauser
Spielfilm - DDR, 1957, s/w, 80 min., FSK: 12
Jugendfilm, Gegenwartsfilm
Regie Gerhard Klein
Produzent DEFA-Studio für Spielfilme
Drehbuch Wolfgang Kohlhaase Kamera Wolf Göthe Musik Günter Klück
Standfotograf Siegmar Holstein, Hannes Schneider Plakatkunst Hans Adolf Baltzer (Uraufführungsplakat)
Darsteller
Ekkehard Schall (Dieter), Ilse Pagé (Angela), Harry Engel (Karl-Heinz), Ernst-Georg Schwill (Kohle), Helga Göring (Angelas Mutter), Raimund Schelcher (VP-Kommissar), Erika Dunkelmann (Kohles Mutter), Maximilian Larsen (Stiefvater von Kohle), Ingeborg Beeske (Mutter von Karl-Heinz), Siegfried Weiß (Vater von Karl-Heinz), Manfred Borges (Bruder von Dieter), Hartmut Reck (FDJler), Gert Heinrich, Jürgen Holtz (Geldwechsler), Gerhard Soor (Geldwechsler), Gerhard Rachold (Schläger), Adi Tischmeier (FDJ-Sekretärin), Heinz Schröder (1. Lagerleiter), Peter Kiwitt (2. Lagerleiter), Gerd-Michael Henneberg (Amerikaner), Horst Friedrich (Korpulenter Mann), Rolf Ripperger (Chef des Funkwagens), Albert Zahn (Arbeiter), Brigitte Stroh (Kohles Schwester), Hella Jansen (Sekretärin), Brigitte Rauchfleisch (Mädchen von Karl-Heinz), Dorothea Thiesing (Dieters Zimmerwirtin), Anselm Glücksmann (Freund von Angelas Mutter)
Synopsis
Berlin, Prenzlauer Berg. Unter dem U-Bahnbogen an der Ecke Schönhauser Allee trifft sich täglich das junge Deutschland. Die Erwachsenen stören sich an der Gruppe Jugendlicher, den Halbstarken, ohne zu fragen, warum sie auf der Straße ihre Freiheit suchen. Da ist "Kohle“, dessen Stiefvater versucht, ihm mit Schlägen Anstand beizubringen. Angela macht stundenweise Platz für den Liebhaber der Mutter, einer Kriegswitwe, die die Einsamkeit nicht mehr aushält. Dieter liebt Angela und ist ein anständiger Kerl, der sich aber von niemandem etwas sagen lässt und deshalb überall aneckt. Einzig und allein Karl-Heinz, ein Junge aus behütetem Elternhaus, ist auf die schiefe Bahn geraten. Am Bahnhof Zoo versucht er das schnelle Geld zu machen. Als er seine Freunde Dieter und "Kohle“ mit in die Sache hineinzieht, müssen die beiden vor der Polizei in den Westsektor der Stadt fliehen. Im Auffanglager kommt "Kohle“ tragisch ums Leben und Dieter muss erneut um seine innere Freiheit kämpfen. Am Ende kehrt er zu Angela zurück - denn nun weiß er, was er tut.
Der dritte gemeinsame Berlin-Film von Gerhard Klein und Wolfgang Kohlhaase ist im Stil des italienischen Neorealismus gedreht. Er zählt laut Deutscher Kinemathek zu den 100 wichtigsten deutschen Filmen, nicht nur für Berlin-Fans. 2005 wurde er in der Retrospektive "Rebels with a cause“ im Museum of Modern Art in New York präsentiert.
"Heute gilt 'Berlin – Ecke Schönhauser’ als eine der besten DEFA-Arbeiten der 1950er-Jahre, vielleicht als wichtigster Gegenwartsfilm dieser Zeit“ (Filmdienst, 2007)
Prädikate / Auszeichnungen / Festivals
Ausgewählt von Filmhistorikern und -journalisten im Verbund Deutscher Kinematheken als einer der 100 wichtigsten deutschen Filme aller Zeiten, ausgewählt vom Museum of Modern Art New York 2005: DEFA-Retrospektive "Rebels with a cause", Internationale Filmfestspiele Berlin 2010: Hommage Wolfgang Kohlhaase