Am 20. Februar feiert Henry Hübchen Geburtstag. PROGRESS und das Kino Babylon ehren den Schauspieler am 04.03. Er ist mit Jakob der Lügner zu Gast.
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Ab 7.11.: Berlinweite Filmreihe, u.a. im Kino Babylon, Krokodil + Bundesplatz-Kino.
Außerdem: Der dazugehörige Kalender. Vorbestellen ab sofort, Auslieferung Anf. Dezember 2011.
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PROGRESS FILM-VERLEIH
Immanuelkirchstr. 14b
10405 Berlin
Sekretariat
Tel. +49 30 24003-451
Fax +49 30 24003-459
www.progress-film.de
Der PROGRESS Film-Verleih und die Industrie- und Handelskammer zu Berlin laden am 12. Februar anlässlich der Berlinale zur Paula-Preisverleihung ein. Regisseur Leander Haußmann hält die Laudatio und überreicht den vom PROGRESS Film-Verleih vergebenen Preis an den Schauspieler Henry Hübchen. Stifter des Preises 2012 ist wie schon im vergangenen Jahr die IHK Berlin.
Henry Hübchen
Henry Hübchen, der Paula-Preisträger 2012, begann seine Filmkarriere bei der DEFA 1965 mit einer Nebenrolle in dem Indianerfilmklassiker Die Söhne der großen Bärin. Seine erste wichtige Filmrolle hatte er 1974 in Jakob der Lügner, dem einzigen Oscar-nominierten DEFA-Film. Damit gelang ihm der mediale Durchbruch, zahlreiche Film- und Theaterrollen folgten. 1975 überzeugte er in einer der Hauptrollen in Die Moral der Banditen. Nicht zuletzt aufgrund seiner Theaterarbeit zählte Hübchen zu einem der populärsten Schauspieler der DDR. Von 1974 bis 2002 war er festes Ensemblemitglied an der Berliner Volksbühne. Nach dem Mauerfall, ab 1992 ging er mit dem Intendanten Frank Castorf eine fruchtbare, künstlerische Verbindung ein.
Im Kino reüssierte er 1998 in Leander Haußmanns Filmdebüt und Publikumserfolg "Sonnenallee“. Mit der Rolle des Jaecki Zucker in "Alles auf Zucker“ landete er 2005 einen großen Kinohit. Dafür erhielt er u.a. eine Lola, den Deutschen Filmpreis als Bester Schauspieler. 2010 wurde er für seine Darstellung des alternden Schauspielers und Womanizers Otto Kullberg in "Whisky mit Wodka“ als Bester Schauspieler für den Deutschen Filmpreis nominiert. Aus dem Fernsehen ist er u.a. als Kommissar Tobias Törner in "Polizeiruf 110“ und als "Commissario Laurenti“ bekannt. Zuletzt sah man ihn im TV-Historienfilm "Uranberg“. Henry Hübchen ist als wandlungsfähiger Schauspieler ein gefeierter Star des deutschen Filmschaffens.
Überblick über die Bio- und Filmografie (PDF 327 KB)
Für künstlerische Verdienste um den deutschen Film
PROGRESS verlieh die PAULA 2010 anlässlich des 60. Unternehmensjubiläums zum ersten Mal. Sie wird an Filmschaffende vergeben, die ihre Karriere bei der DEFA begonnen und sich auch heute um den gesamtdeutschen Film verdient gemacht haben. Die "PAULA“ steht als Preis sowohl für die Bedeutung des deutschen Filmerbes, als auch zukunftsweisend für die Stärkung des deutschen Filmschaffens. Bisherige Preisträgerinnen waren Katrin Sass 2010 und Katharina Thalbach 2011.
Der Künstler Jürgen Böttcher Strawalde
Die "PAULA“ ist eine vollständig aus Bronze gegossene Frauenfigur. Die Skulptur entwarf der bekannte Künstler und Filmschaffende Jürgen Böttcher STRAWALDE.
Die IHK Berlin
Mit der Beteiligung an dem Filmpreis unterstreicht die IHK Berlin die Bedeutung der Filmwirtschaft für die Bundeshauptstadt.
Dazu erklärt IHK – Hauptgeschäftsführer Jan Eder: "Es vergeht kein Tag, an dem nicht irgendwo in Berlin ein Filmset eingerichtet wird. Oft laufen Dreharbeiten für mehrere Filme gleichzeitig. Auch daran wird deutlich, dass sich Kunst und Kommerz zum Wohle unserer Stadt gut ergänzen. Berlin ist von jeher DIE Kino- und Filmstadt Deutschlands. Mit unserem Engagement bei der Paula würdigen wir das große, mitunter wechselvolle Erbe der Berliner Filmgeschichte und die Kreativität und Innovation heutiger Produktionen. Henry Hübchen gilt unser herzlicher Glückwunsch zu diesem Preis. Sein schauspielerisches Können ist oft Garant, dass ein Film zum Kinoerfolg wird, in künstlerischer, aber dadurch auch in wirtschaftlicher Hinsicht."
Ausstellung Filmstadt Berlin
Der PROGRESS Film-Verleih und die IHK Berlin präsentieren im Berlinale-Monat Februar außerdem die Ausstellung Filmstadt Berlin mit Filmfotos und Plakaten aus der Zeit von 1946 bis 1990. Anlass ist das diesjährige Jubiläum "775 Jahre Berlin“. Der Besucher gewinnt damit einen neuen Blick auf die Stadt – quasi mit den Augen der Filmschaffenden, verkörpert auch durch berühmte Schauspieler wie Hildegard Knef, Angelica Domröse, Michael Gwisdek, Götz George oder Otto Sander.
Ort und Zeit:
Ludwig Erhard Haus, 9.-29. Februar, MO-FR, 10-18 Uhr
PROGRESS Filme auf der Berlinale