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"Happy Birthday, hübchen!"

Henry Hübchen mit seinem Paula-Preis

Am 20. Februar feiert Henry Hübchen Geburtstag. PROGRESS und das Kino Babylon ehren den Schauspieler am 04.03. Er ist mit Jakob der Lügner zu Gast.
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"Filmstadt Berlin":
Kalender 2012 + Filmreihe

Filmstadt Berlin - PROGRESS Kalender 2012

Ab 7.11.: Berlinweite Filmreihe, u.a. im Kino Babylon, Krokodil + Bundesplatz-Kino.
Außerdem: Der dazugehörige Kalender. Vorbestellen ab sofort, Auslieferung Anf. Dezember 2011.
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programmangebot: kinder- und märchenfilme

Die fliegende Windmühle

Eine aktuelle Auswahl aus unserem Filmstock.
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Atomkraft in der DDR

Reportage aus Rossendorf

Zur aktuellen Diskussion über Atomenergie in Deutschland: Eine Übersicht der DEFA-Produktionen zum Thema Atomkraft.
Filmübersicht (PDF 83 KB)
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Plakat: Drei HaselNüsse Für Aschenbrödel

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel - Neues Plakat

Für 3HFA-Fans: Neues Plakat zum Kultmärchen für 7 Euro gegen Vorkasse (A1 gefaltet, inkl. Versand und MwSt.).

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Pressemeldung

Zeithistorisches Filmmaterial Über
die Atomkraft und den Fortschrittsglauben in der DDR

 

AKWs nur in der alten Bundesrepublik in Betrieb

Die Bundesregierung hat am 6. September 2010 die Laufzeitverlängerung der 17 deutschen Atomkraftwerke beschlossen. Keines der laufenden KKW liegt in den östlichen Bundesländern, da die dortigen Kraftwerke sowjetischen Bautyps schon Anfang der 1990er Jahre wegen Sicherheitsmängeln abgeschaltet wurden. Allerdings fungiert das ehemalige DDR-Atomkraftwerk in Lubmin an der Ostsee nun als Zwischenlager, das z.B. im Februar 2011 hochradioaktiven Atommüll aus dem ehemaligen Kernforschungszentrum Karlsruhe aufgenommen hat.

Der Beginn des Atomzeitalters in der DDR

Den Beginn des Atomzeitalters in der DDR zeigen DEFA-Dokumentarfilme und die Kinowochenschau Der Augenzeuge. Sie dokumentieren bis in die 1980er Jahre den utopischen Fortschrittswillen, die Hoffnung auf saubere Energie und Arbeitsplätze sowie die als problemlos erklärte Atommüllbeseitigung. Außerdem kommen deutsche Atomforscher wie Nobelpreisträgers Prof. Dr. Gustav Hertz, Prof. Dr. Heinz Barwich und Manfred von Ardenne zu Wort.

Dokumentarfilme und Wochenschauen

Bei PROGRESS Film-Verleih gibt es Reportagen über den ersten DDR-Forschungsreaktor in Rossendorf bei Dresden, über das erste DDR-Atomkraftwerk zur Energiegewinnung in Rheinsberg sowie das größte KKW des Landes in Lubmin bei Greifswald ("KKW Bruno Leuschner“). Auch bisher unveröffentlichtes Wochenschaumaterial über den Bau in Rheinsberg ist erhältlich.

Wismut AG und Verbot eines Spielfilms

In den 1950er Jahren durfte zunächst noch über den Uranabbau in der Wismut AG berichtet werden. Das dort geförderte Uran wurde in die Sowjetunion exportiert. Doch der Spielfilm Sonnensucher von Konrad Wolf (1958) über Arbeiter in der Wismut unterlag dann einem Verbot. Die Sowjetunion wollte in Zeiten der Auseinandersetzung um atomare Aufrüstung nicht öffentlich zeigen, woher sie ihr Uran bezog.
Das hinderte die DEFA in den Zeiten des Kalten Kriegs nicht daran, die Gegenseite und deren Atomaufrüstung anzuklagen: Im Drama Weißes Blut (1959) wird ein junger Bundeswehroffizier bei einem Atomwaffenversuch radioaktiv verstrahlt.

Milliarden für den Rückbau der KKW

Heute befinden sich Rossendorf, Rheinsberg und Lubmin noch im Rückbau, was den Bund Milliarden von Euro kostet. Im 1994 entstandenen Zwischenlager Lubmin lagern nun die radioaktiven Abfälle aus Rheinsberg und Lubmin. 2005 wurden unter großen Protesten die aus der Sowjetunion stammenden Kernbrennstäbe von Rossendorf in das Zwischenlager Ahaus transportiert. Im August 2010 stellte sich heraus, dass Russland aufgrund eines internationalen Abkommens zur Rücknahme verpflichtet ist und sie dorthin transportiert werden müssen. Am 06. Dezember 2010 stoppte Bundesumweltminister Norbert Röttgen den Transport der DDR-Brennelemente von Ahaus in die russische Wiederaufarbeitungsanlage Majak.

Einige Daten zum Thema

Okt. 1955: Neues Bundesministerium für Atomfragen, Franz Josef Strauß erster Atomminister

10.12.1955: Beschluss des Ministerrats der DDR, die Kernenergie friedlich zu nutzen

31.10.1957: Inbetriebnahme des ersten bundesrepublikanischer Forschungsreaktor der TU München (Atomei Garching)

16.12.1957: Einweihung des ersten DDR-Atomreaktors zur wissenschaftlichen Forschung

1964: Flucht von Prof. Dr. Barwich (1911-1966) während der "Internationalen Konferenz für die friedliche Nutzung der Atomenergie“ von Genf aus in den Westen

09.05.1966: Inbetriebnahme des ersten DDR-Atomkraftwerks zur Energiegewinnung in Rheinsberg

1967: Projektbeginn von "KKW Bruno Leuschner“

17.12.1973: Probebetriebsstart des ersten Reaktorblocks im "KKW Bruno Leuschner“

Jahrestage 2011 zum Thema Atomenergie (PDF 52 KB)

KKW Bruno Leuschner
"KKW Bruno Leuschner"

KKW Bruno Leuschner
"KKW Bruno Leuschner"

Reportage aus Rossendorf
"Reportage aus Rossendorf"

Reportage aus Rossendorf
"Reportage aus Rossendorf"

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Prof. Dr. Heinz Barwich in "Reportage aus Rossendorf"

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