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Hommage an Ulrich Weiss

Dein unbekannter Bruder

Das Berliner Kino Krokodil ehrt den Regisseur Ulrich Weiß und zeigt zwei seiner Spielfilme, aber auch sein dokumentarisches Schaffen.
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Dziuba-FILM im BABylon

Als Unku Edes Freundin war

Der anerkannte Jugendfilmregisseur Helmut Dziuba ist am 19. April 79-jährig verstorben. Sein Film Als Unku Edes Freundin war läuft SA 12.05. 17 Uhr und SO 13.05. 14.30 Uhr im Babylon.
Helmut-Dziuba-Filme bei PROGRESS

"tierisch märchenhaft":
Grimmjahr 2012

Schneewittchen

Zum 200. Jubiläum der Kinder- und Hausmärchen der Gebrüder Grimm am 20.12. bietet PROGRESS seinen Kunden einen umfassenden Schatz der Grimm-Märchenverfilmungen.
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Zur Berufung von Ralf Schenk zum Vorstand der DEFA-Stiftung

Ralf Schenk hat u.a. den Verbotsfilm "Die Schönste" rekonstruiert

PROGRESS Geschäftsführer Klaus Hefele begrüßt die Berufung des DEFA-Experten Dr. Ralf Schenk zum Vorstand der DEFA-Stiftung.
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"Filmstadt Berlin":
Kalender 2012 + Filmreihe

Filmstadt Berlin - PROGRESS Kalender 2012

Berlinweite Filmreihe, u.a. im Bundesplatz-Kino.
Außerdem: Der dazugehörige Kalender.
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Atomkraft in der DDR

Reportage aus Rossendorf

Zur aktuellen Diskussion über Atomenergie in Deutschland: Eine Übersicht der DEFA-Produktionen zum Thema Atomkraft.
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Plakat: Drei HaselNüsse Für Aschenbrödel

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel - Neues Plakat

Für 3HFA-Fans: Neues Plakat zum Kultmärchen für 7 Euro gegen Vorkasse (A1 gefaltet, inkl. Versand und MwSt.).

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VERANSTALTUNGSHINWEIS

DIE KINOPREMIERE VON "COMING oUT", DIE GRENZEN SPRENGTE
20. PREMIERENJUBILÄum bundesweit + international

 
  • Kino International, Berlin + bundesweit + international
    09.11.2009, Einlass ab 19 Uhr ( Beginn 20 Uhr)

Am historischen Donnerstagabend des 9. November 1989 feierte der erste und einzige DEFA-Spielfilm über Homosexualität Coming out von Heiner Carow seine Premiere im Berliner Kino International. Dieses Jahr am Montag, den 9. November, feiern DEFA-Stiftung, PROGRESS Film-Verleih, ICESTORM Entertainment und das Kino International das 20jährige Premierenjubiläum in Anwesenheit vieler Filmschaffenden: den Hauptdarstellern Matthias Freihof, Dirk Kummer und Dagmar Manzel sowie Thomas Gumpert, Walfriede Schmitt u.v.m.
Außerdem wird der Film zum Jubiläum "20 Jahre friedliche Revolution“ am 7. November um 23.45 Uhr im RBB ausgestrahlt.

Premiere am 09.11.1989

Wegen großen Andrangs und "mit nie vorher erlebten Ovationen“ feierte 1989 der lang erwartete Liebesfilm von Heiner Carow gleich zweimal Premiere im Berliner Kino International. Wieder gelang es dem Regisseur, direkt am Puls der Zeit zu sein, die Stimmung, die im Land herrschte, auf die Leinwand zu bringen und an der Kinokasse trotz stürmischer Zeiten zu reüssieren: "Coming out… Dieser fachwissenschaftliche Terminus bedeutet nichts anderes als 'Herauskommen', das Sich-öffentlich-Bekennen zum Anders-sein. … Und nun will es die Ironie des Schicksals, daß 'Coming out’ justament am Beginn eines hoffnungsvollen politischen Aufbruchs starten konnte. … 'Coming out’ … zählt für mich zu den bedeutenden künstlerischen Pioniertaten in Sachen Glasnost und Perestroika.“ (Renate Holland-Moritz in Eulenspiegel, 01.12.1989).
Die anschließende Premierenfeier fand im Szenelokal "Burgfrieden“, einem der Drehorte in Prenzlauer Berg, statt. Einige der anwesenden Gäste nutzten von hier aus den gerade geöffneten Grenzübergang Bornholmer Straße.

Ort: Kino International, Karl-Marx-Allee 33, 10178 Berlin
Zeit: 09.11. Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr
Eintritt: 8 Euro, Reservierung ab sofort im Kino möglich

Weitere nationale und internationale Aufführungen

- International ist bzw. war er 2009 zu sehen in National Film and Sound Archive (NFSA, Canberra, Australien, 29.11.), Goethe Institut Neuseeland (07./15.11.), Goethe Institut Zagreb (ab 05.11.), Xenix Filmclub Zürich (seit 25.10.); auf Festivals in Turin, Padua, Taipeh, bei Goethe Instituten in Triest, Rom, Sydney.

- in Deutschland außerdem: Heinrich-Böll-Stiftung (Halle, 03.11.), Kleines Kino (Frankfurt/ Oder, 06.11.), Kommunales Kino B-Movie (Hamburg, ab 07.11.), Union Filmtheater (Fürstenwalde, 08.11.), Schauburg (Dortmund, 08.11.), Kommunales Kino mon ami (Weimar, 09.11.), Atelier (München, 09.11.)

Zur Filmentstehung

Trotz massiver Widerstände bei der DEFA gelang Heiner Carow, dem Regisseur der berühmten "Legende von Paul und Paula“, dieses Plädoyer für die Toleranz, preisgekrönt mit dem "Silbernen Bären“ und dem "Teddy Award“ auf der Berlinale 1990. Die Berlinale präsentierte diesen Klassiker auch 1997, 2001 und 2006.

Heiner Carow über seinen Film

"Der damalige DEFA-Direktor (Hans Dieter Mäde) sagte, solange er Direktor dieses Studios ist, wird ein solcher Film bei ihm nicht gedreht. Dennoch schrieben Wolfram Witt und ich das Drehbuch ohne Vertrag und holten uns Gutachten von einem Psychiater, einem Rechtswissenschaftler und einem Soziologen ein. Diese legten wir ins Drehbuch und gaben es ab.

Der Rechtswissenschaftler hatte geschrieben, welche Rolle die KPD in den dreißiger Jahren in der Frage der Abschaffung des Paragraphen 175 spielte und daß Thälmann im Reichstag für die Abschaffung des Paragraphen war und daß es eine große Solidarität zwischen Schwulen und Kommunisten in den KZs gab. Trotzdem versuchte Mäde, den Film zu verschleppen. Aber ich schoß das Drehbuch über die Akademie der Künste bis zu Kurt Hager hoch. Aufgrund der Gutachten konnte er den Film unmöglich ablehnen.“

(Zitiert nach: Ingrid Poss, Peter Warnecke (Hg.): Spur der Filme. Zeitzeugen der DEFA)

Produktionsnotizen

Während der Dreharbeiten gab es weitere Widerstände von außen: Der S-Bahnchef wollte ursprünglich eine Szene mit jungen Neonazis in der S-Bahn nicht genehmigen. Daraufhin drehte Heiner Carow die Szene provokativ so, dass die Neonazis am Karl-Marx-Platz aussteigen. Auch das Schauspielhaus sträubte sich dagegen, dass der Film zeigt, welche großen Menschenschlangen sogar über Nacht für Theaterkarten anstehen.

Originalpresseheft von 1990 (PDF 679 KB)

Coming out
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